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Hallo Planet!

Die Wear Fair & mehr ist die größte österreichische Textilmesse für nachhaltige Kleidung und Lebensstil. Mit 33 Programmpunkten, 200 AusstellerInnen und 13.000 BesucherInnen, bot die Messe für jeden etwas. Ein paar Schlagworte: bio, fair, saisonale Lebensmittel, nachhaltige Energien, Elektronik reparieren und Wege aus der „Weg-werf-Gesellschaft“, CETA & TTIP, alte Vespas mit modernem Elektroantrieb, Biohöfe und vieles mehr.

Das österreichische Fellowship der FSFE war dieses Jahr mit einem Informationsstand vertreten und konnten neben vielen informativen Gesprächen auch jede Menge T-Shirts, Taschen und Baby-Bodys verkaufen. Und das trotz der tendenziell modisch bewussteren „Konkurrenz“. :-)

Wear Fair 2016
Das Fellowship ist motiviert und früh beim Aufbau…

Wear Fair 2016
…wie auch am Panorama gut zu sehen ist.

Wear Fair 2016
Dann kann es losgehen: Die Linzer Fellows kurz nach dem Aufbau.

Toll auch: Wir konnten rund 40 E-Mail Adressen von Interessierten sammeln, die gerne mehr über Freie Software auf einer Informationsveranstaltung erfahren möchten. Nach derzeitigem Stand wird diese 2-3-stündige Veranstaltung im Linzer Raum stattfinden und Freie Software allgemein beleuchten, wie auch handfeste Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Wear Fair 2016
Jonglieren ist eine gute Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen…

Wear Fair 2016
…und manches Mal kamen wir aus den Gesprächen kaum noch heraus!

Nach drei Tagen Wear Fair, unzähligen Gesprächen und ziemlich müden Füßen ist ganz klar eine erfolgreiche Bilanz zu ziehen. Kaum jemand kann sich daran erinnern, so viele hochwertige und spannende Gespräche auf einer klassischen Linux-Konferenz geführt zu haben. Nicht nur die Quantität war beeindruckend, auch der Tiefgang und die Qualität so mancher Unterhaltung.

Wie schon zuvor die Veganmania und die Fair Planet aufzeigten, unterstreicht auch die Wear Fair, dass wir weiterhin über den Tellerrand schauen werden, um Menschen zu erreichen.

Vielen Dank an die Linzer Fellows, die den Großteil der Organisation und des Auf- und Abbaus übernommen haben. Aber auch an die Wiener Unterstützung, die mit immerhin 5 Personentagen Einsatz aufwarten konnte. Ein gelungenes, überregionales Event! :-)

Die nächsten Stationen

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Hallo Planet!

Zum vierten Mal jähren sich die Linuxwochen Linz im Wissensturm. Etwas besonderes war sicher, dass die Veranstaltung von der Linzer Fellowship-Gruppe der FSFE Freizeichen organisiert wurde.

Simon Hornbacher, Koordinator der Linzer Fellowship-Gruppe Freizeichen und Mitglied im österreichischen Team der FSFE, eröffnete die Linuxwochen Linz mit seinem bereits aus den Linuxwochen Wien bekannten, aber leicht angepassten Vortrag zum Thema Copyleft for the Rest of Us.

Simon im Vortrag "Copyleft for the rest of us"
Simon bei der Keynote für die Linuxwochen Linz 2016

“Copyleft software licenses, such as the GNU GPL family, try to protect and ensure the users’ software freedom by requiring developers to “share alike”. But what does that even mean? There are a lot of fears and misconceptions surrounding copyleft licenses and copylefted code.”

Folien: Copyright for the rest of us

Franz Theisen, Vertriebsmitarbeiter für Österreich bei Red Hat, war in privater Mission unterwegs und legte uns dar, wie man Schmutzkampagnen, auch FUD (Fear, Uncertainity and Doubt) genannt, gegen Freie Software respektive Open Source begegnen kann.

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Franz Theisen begegnet FUD

Franz Theisen beim Vortrag "Combat the FUD"
Wir sehen die Vielfalt einer Schmutzkampagne

Wir lernen die Vielfalt einer Schmutzkampagne kennen und sehen was schlussendlich beim oberflächlichen Lesen diverser FUD-Schlagzeilen hängen bleibt. Sogleich widerspricht und entkräftet der Vortragende mit spannenden Beispielen die vermeintlichen Argumente, zeigt die Fallstricke auf und gibt uns Möglichkeiten an die Hand, um so manchem FUD in Gesprächen zu begegnen.

Folien: Combat the FUD

Weitere Themen aus dem Programm der Linuxwochen Linz waren unter anderem ein Beitrag zum Zeichen- und Malprogramm Krita (Folien), der sich mit grundsätzlichen Fragen zu dem bekannten Programm beschäftigte, wie auch eine Einführung zu Cross-Compiling (Folien) war im Programm zu finden.

Mehr Ausdauer wurde im 90-minütigen Vortrag zum Thema Mailsystem(e) unter Linux von @MacLemon gefordert.

“Mailservices unter Linux – Das bedeutet viel Arbeit. Für einen „ordentlichen“ und zeitgemäßen Mailserver sind zahlreiche zusätzliche Komponenten und Konfigurationen notwendig, um ihn sicher und interoperabel zu machen. In dieser “Tour de Force” versuchen wir Euch die wichtigsten Themen rund um das Aufsetzten und Betreiben von Mailservices näher zu bringen.”

Folien: Mailsystem(e) unter Linux

Abschließend gab es noch einige spannende Blitz-Vorträge – aber schaut am besten selbst auf der Programmseite nach.

Ich freue mich schon auf die LiWoLi 2017!

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Hallo Planet!

Am 17.06.2016 findet das regelmäßige Fellowship-Treffen der Wiener Ortsgruppe in den Räumlichkeiten der Österreichischen Computer Gesellschaft (Wollzeile 1, 1010 Wien) statt.

Turtlestitch
Bild mit freundlicher Genehmigung von turtlestitch.org

Andrea Mayr-Stalder ist zu Gast und stellt ab 18:30 Uhr das Projekt Turtlestitch vor, eine auf Freier Software basierende Plattform zum Erstellen von Stickmustern zur Ausgabe an Stickmaschinen.

Wir werden erfahren, was Sticken und Programmieren gemeinsam haben, und den Prozess von der Erstellung der Vorlage bis hin zum tatsächlichen Sticken begleiten. Anschließend erläutert Andrea die Herausforderungen und Probleme in Bezug auf Freie Formate und Freie Software.

Ein anderes, vergangenes Projekt mit Andrea Mayr-Stalder war die Linux-Distribution “JUX” für Kinder – und so ist auch das Projekt Turtlestitch wieder ein Bildungsprojekt geworden, baut es doch auf Snap! auf, einer visuellen, drag-and-drop-Programiersprache, die auch Nicht-Entwicklern ein Werkzeug an die Hand gibt. Die enge Verwandtschaft zu Scratch ist natürlich ebenfalls kein Zufall.

Zum Eintrag der Veranstaltung auf Seiten der FSFE

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Hallo Planet!

Das Motto von Fair Planet ist „Ein Fest verändert“ – wir vernetzen Menschenrechte, Tierrechte und Umweltschutz gemeinsam in einem Sommerfest. Ähnlich wie auch auf der Veganmania in Wien, standen kulinarische Köstlichkeiten (regional/ökologisch nachhaltig/fair…) im Zentrum des Festes. Und doch machte das Fest auch vor diversen Handwerkswaren, Kleidung, Schuhen und anderen dem Gemeinwohl verschriebenen Projekten wie der Bank für Gemeinwohl nicht halt.

In Linz traf ich auf ein hoch motiviertes und engagiertes 5-köpfiges Team um die Fellows des Linzer Freizeichen und da ich erstens hoffnungslos zu früh vor Ort und zweitens zwischen Aufbau und Beginn noch viel Zeit war, waren wir gezwungen die Lücke mit einem ausgiebigen Brunch zu füllen (ohhh…. :-).

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Beim Aufbau packte jeder an

FSFE Infostand in Linz auf der Fair Planet
Freizeichen erklärt Freie Software

Auch die Fair Planet zeigt deutlich, wie wichtig es ist, dass wir von der FSFE und dem Fellowship über den Tellerrand hinaus blicken. Informationsstände und Vorträge müssen durch uns in die anderen Gemeinschaften hineingetragen werden und nicht anders herum. Ich wünsche mir mehr mutige Ausflüge!

Leider hatte ich nur begrenzt Zeit und musste bald wieder zurück nach Wien, da noch Vorbereitungen für den Socializing Sunday anstanden.

Danke das ich dabei sein durfte, liebes Freizeichen!

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Hallo Planet!

Die Veganmania hat vermutlich schon vor Jahren den Status einer Institution erreicht. Seit nunmehr 19 Jahren findet sie in Wien statt und gibt Interessierten die Möglichkeit, vor dem berühmten Museumsquartier in der Wiener Innenstadt, eine ganze Fülle an neuen Eindrücken aufzunehmen. Neben vielen kulinarischen Fragen, standen natürlich vor allem Tier- und Menschenrechte im Zentrum der Veranstaltung. Besonders spannend dabei ist die schiere Vielfalt der Besucher – vom alternativen Geist, über die Mama von Nebenan, bis hin zum überzeugten Tech-Verweigerer – traf man auf alles und jeden.

Interessant also, dort mit einem Stand vertreten zu sein, sind doch viele der Besucher traditionell eher dazu geneigt lang vertraute Vorstellungen erneut in Frage zu stellen.

FSFE Infostand in Wien auf der Veganmania
Franz erklärt die Prinzipien der Freien Software

FSFE Infostand in Wien auf der Veganmania
Martin hatte alle Hände voll zu tun

Eine oft gehörte Frage an dem Stand war: “Was habt ihr denn bitte auf der Veganmania zu suchen?”. Ha! Kann es eine bessere Vorlage geben, um in das Gespräch über Freie Software und ihre ethischen, gesellschaftlichen und politischen Aspekte einzusteigen? Und so habe ich auch meist tiefes Verständnis in den Gesichtern der Gegenüber lesen können, nachdem der Zusammenhang offenbar wurde.

Jedenfalls möchte ich den treuen Standhelfern, allen voran natürlich Franz, der die Organisation und hauptsächliche Betreuung wie jedes Jahr ganz selbstverständlich übernahm, danken. Ich glaube, dass dort viele Menschen erreicht werden konnten. Danke!

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